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Ausgabe 08 – 09/1999 | als PDF herunterladen | Printausgabe gratis
Themen in dieser Ausgabe: • Die wichtigsten Nährstoffe für ältere Menschen
• Natürliche Hilfe bei Venenleiden
Natürliche Hilfe bei Venenleiden – Pflanzenextrakte aus Guto Kola Dieser
Artikel befaßt sich mit der
Linderung von Venenleiden mit Hilfe natürlicher Pflanzenextrakte aus
der Gotu Kola Pflanze. Im ersten Teil erfahren sie mehr über die Erkenntnissen die Dr. Abram Hoffer,
ein Pionier der orthomolekularen Medizin, im Bezug von
Altersleiden und unzureichender Nährstoffversorgung bereits in den 50er
Jahren gemacht hat.

Natürliche Hilfe bei Venenleiden:
Pflanzenextrakte aus Gotu Kola (Centella asiatica)
Es gibt viele Gründe, warum unsere Venen ihre Arbeit, nämlich
das Blut zurück zum Herzen zu beförden, nicht mehr so gut verrichten,
wie sie es eigentlich sollten. Die häufigsten Ursachen hierfür sind:
- Erbliche Veranlagung
- Bewegungsarmut
- Übergewicht
- Überwiegend stehende oder überwiegend sitzende Tätigkeit
- Schwangerschaft
- Die Einnahme der Antibabypille, besonders bei
Raucherinnen
und bei Frauen über 30 Jahren
- Blutstauung durch Operation, Geburt oder Bettlägerigkeit
- Verstärkte Gerinnungsneigung

Ein Netzwerk von gesunden Blutgefäßen, einschließlich der Arterien,
Venen und Kapillaren ist notwendig, damit das Blut alle Teile des
Körpers erreicht. Das Blut wird durch die Arterien in den ganzen Körper
gepumpt. Die Arterien enden in kleinen Arteriolen, die Arteriolen
wiederum in mikroskopisch kleinen Adern, den sogenannten Kapillaren. So
ist gewährleistet, daß alles Gewebe mit Blut versorgt wird. Beim
Durchlauf durch die Kapillaren gibt das Blut Nährstoffe an das Gewebe
ab und nimmt Abfallprodukte, die beim Gewebsstoffwechsel angefallen
sind, wieder mit.Dann sammelt sich das Blut in den sogenannten Venülen
und wird durch die Venen zum Herz zurück gepumpt.
Die Venen transportieren das Blut aus allen Körperteilen, zum Teil
gegen die Schwerkraft, zum Herzen zurück. Damit das Blut dabei nicht in
die falsche Richtung fließt, haben die Venen im Abstand von 4 bis 7 cm
Ventilklappen, die das Zurückfließen verhindern. Außerdem unterstützt
die “Muskelpumpe” den Rücktransport des Blutes; vor allem, wenn die
Wadenmuskeln arbeiten, werden die Venen zusammengedrückt und
geleert.
Der Schwachpunkt unseres Zirkulationssystems sind die Venen. Denn bei
Belastung der Venen, eben z.B. bei Ausübung eines stehenden
Berufes oder in der Schwangerschaft, sind die Venenwände der Belastung
nicht mehr gewachsen und geben nach. Durch die Erweiterung
funktionieren die Venenklappen nicht mehr richtig und nur ein Teil des
Blutes wird zurücktransportiert.

Krampfadern
Es entstehen sichtbar geschlängelte Venen, die man Krampfadern nennt.
In den Krampfadern ist der Blutfluß verlangsamt, das Blut staut sich,
und es sammelt sich Wasser im umliegenden Gewebe. Besonders abends sind
die Beine schwer und geschwollen, schmerzen, kribbeln oder jucken. Im
Laufe der Zeit nehmen auch die Venenwände Schaden und werden anfällig
für Entzündungen. Bei fortgeschrittenen Krampfadern oder
Venenentzündungen kann es zu Beingeschwüren oder zu einer Thrombose
(Blutgerinnsel) kommen. Eine Thrombose entsteht besonders leicht bei
Verletzungen, nach Operationen oder bei längerer Bettlägerigkeit.
Krampfadern haben etwa 50% der im mittleren Alter stehenden
Erwachsenen. Dabei sind Frauen 4 x häufiger betroffen als Männer
und übergewichtige Menschen haben ein größeres Risiko als schlanke.
Allgemein steigt die Gefahr mit zunehmenden Alter als Folge von Verlust
von Gewebespannkraft, Verlust von Muskelmasse und duch Schwächung der
Muskelwände. Der Schaden ist geringer, wenn die betroffenen Venen nahe
an der Oberfläche liegen. Eine ernsthaftere Form von Krampfadern sind
Verstopfung und Klappen-Defekte der tiefer liegenden Venen. Diese Art
von Krampfadern kann zu Problemen wie Thrombophlebitis, Lungenembolie,
Herzinfarkt und Schlaganfall führen.
Ein mittlerweile sehr gut erforschter Pflanzenextrakt, der die
Blutgefäßwände stärkt, war Gegenstand intensiver Untersuchungen während
der letzten 20-30 Jahre. Es handelt sich hierbei um die aktiven
Wirkstoffe aus den Blättern der Kriechpflanze Gotu Kola (Centella
asiatica). Wie der lateinische Name schon sagt ist sie im ganzen
asiatischen Raum beheimatet, besonders aber auch in den Sumpfgegenden
Indiens und Sri Lankas.
Es hat sich herausgestellt, daß Gotu Kola Bindegewebe, Lymphgewebe,
speziell die Blutgefäße und die Schleimhaut wieder aufzubauen vermag.
So unterstützt Gotu Kola, dessen aktive Bestandteile Asiaticoside und
andere Triterpene sind, unsere Venen in vielerlei Hinsicht:
- Es verstärkt und repariert das Binde- und Stützgewebe der Venen;
- Es verringert die Brüchigkeit in den Kapillaren;
- Es wirkt gegen Entzündungsherde in den Venen;
- Es reduziert den Druck nach unten und verbessert die
Zirkulationsreflexe in den Venen;
- Auch zur Beschleunigung des Heilungsprozesses nach Operationen
- ist Gotu Kola hervorragend geeignet.
Die bedeutendste Manifestation von venöser Insuffizienz ist Phlebitis
(Venenentzündung), die besonders die Beine betrifft. Dieser
Krankheitszustand, der sehr schwierig zu behandeln ist, konnte mit Gotu
Kola in den meisten Fällen in den Griff bekommen werden.
In einer Studie nahmen 125 Patienten, die unter Phlebitis und einer
Brüchigkeit der Kapillaren litten, Gotu Kola ein. Die Erfolgsrate lag
bei 90% (Gazette Medical de France, 1971). Auch bei anderen Studien mit
Gotu-Kola wurden 70 - 90% der Patienten von ihren Beschwerden befreit.
Gotu Kola beseitigt dadurch natürlich auch lästige Symptome wie
angeschwollene, schwere und kribbelnde Beine und nächtliche Krämpfe.
Weiteres Thema in dieser Ausgabe:
Die wichtigsten Nährstoffe für ältere Menschen
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