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Ausgabe 25 – 01/2004 | als PDF herunterladen | Printausgabe gratis
Themen in dieser Ausgabe: • Der Säuren-Basen-Haushalt – Seine Bedeutung für unsere Gesundheit
Der Säuren-Basen-Haushalt – Seine Bedeutung für unsere Gesundheit Dieser
Ausgabe befaßt sich mit der Bedeutung des Säuren-Basen-
Haushaltes für unsere Gesundheit. Er bestimmt maßgeblich die körperchemische Grundregulation.

Der Säuren-Basen-Haushalt
und seine Bedeutung für unsere Gesundheit. Fast jeder hat
schon einmal vom „Säure-Basen-Haushalt“ des Menschen gehört. Aber die
Wenigsten kennen seine Bedeutung für unser Wohlbefinden und für unsere
Gesundheit. Dabei ist das Grundprinzip denkbar einfach: Krankheit ist
mit Säure verbunden – Gesundheit mit Base. Auch in der Natur ist eine
Übersäuerung schädlich. Bereits ab einem pH-Wert von 5 sterben die
Fische in unseren Gewässern. Grün- und Ackerflächen sind infolge des
sauren Regens „übersäuert“.

Der Säure-Basen-Haushalt beim Menschen bestimmt maßgeblich die
körperchemische Grundregulation. Wie ein Buchhalter regelt er Atmung,
Kreislauf, Verdauung, Ausscheidung, Abwehrkraft, Hormonhaushalt usw. Es
ist eine Tatsache, dass durch die verschiedenen Vorgänge im Körper
bereits Säuren gebildet werden, z.B. bei der Atmung (durch die
Verwandlung des eingeatmeten Sauerstoffs in Kohlensäure), bei der
Verwertung von verschiedenen Säuren des Fett-, Eiweiß- und
Zuckerstoffwechsels, der Milchsäure, die sich bei der Muskelarbeit
bildet usw. Der Körper bildet von sich aus mehr Säuren als Basen.
Zum Zeitpunkt der Geburt ist der Mensch in der chemischen Reaktion
seiner Säfte absolut „basisch“. Wenn der Greis stirbt, ist er in seinen
Körpersäften buchstäblich „sauer“. In der Mitte einer normalen
Lebensspanne gibt es beim Menschen grundsätzlich eine langsam
einsetzende Änderung in der chemischen Grundhaltung des Körpers. In der
heutigen Zeit ist der Mensch durch falsche Ernährungsgewohnheiten
bereits in jungen Jahren übersäuert. Das macht uns nicht nur krank
sondern auch alt. Für die Mehrzahl aller Menschen ist die Vermeidung
von Nahrungsmitteln, die zwar selber nicht sauer sind, aber wegen ihrer
Folgeerscheinungen sauer machen und sauer reagieren lassen, äußerst
wichtig.

Das natürliche Säure-Basen-Gleichgewicht
Nach Untersuchungen weiß man heute, daß der gesunde menschliche
Organismus (Gewebe, Körpersäfte, Blut etc.) ein bestimmtes
Gleichgewicht an Säuren (zu 20%) und Basen (zu 80%) aufweisen muss.
Dies ist nötig, damit unser Stoffwechsel und die damit
zusammenhängenden biochemischen Prozesse einwandfrei funktionieren und
somit ein optimaler Ablauf garantiert ist. Der menschliche Körper wird
täglich einer ständig wechselnden Menge von Säuren und Basen
ausgesetzt. Beim gesunden Organismus befindet sich das Gleichgewicht
natürlicherweise im basischen Bereich. So liegt der pH-Wert des Blutes
im Bereich 7,35 – 7,45. Dieser Wert muss unter allen Umständen aufrecht
erhalten werden. Unterhalb von 7,3 (Azidose) und oberhalb von 7,8
(Alkalose) ist auf Dauer kein Leben möglich. Da im Stoffwechsel dauernd
Säuren produziert werden, muss sich der Organismus ständig gegen
Verschiebungen des Milieus seiner Flüssigkeiten nach der sauren Seite
hin verteidigen. Eine Übersäuerung führt nämlich zu vielfältigen
Funktionsstörungen im Organismus. Nur aufgrund seiner Pufferkapazität
kann der Körper den pH-Wert im Blut im Bereich 7,35 – 7,45 halten.
Unter Pufferkapazität versteht man die Reserven des Körpers, Säuren zu
neutralisieren, ohne dabei Depots wie die Knochen anzugreifen.

Der Einfluss der Ernährung
Die Übersäuerung unseres Körpers ist ein Zivilisationsproblem, das zum
großen Teil durch unsere heutige Ernährung verursacht wird. Denn der
Säure-Basen-Haushalt ist in hohem Maß von der Ernährung und den
zugeführten Nahrungsmitteln abhängig. Ein gesundes
Säure-Basen-Gleichgewicht kann der Körper nur dann aufrecht erhalten,
wenn ihm Säuren und Basen in ausgeglichenem Verhältnis zugeführt
werden. Auf den Punkt gebracht: Wir sind so sauer oder basisch wie das,
was wir essen.
Viele sehr beliebte Nahrungsmittel wie Fleisch und Wurst, Schokolade
und Kuchen sowie Colagetränke, Kaffee, Schwarztee und Alkohol förden
die Säurebildung. Dominieren diese Nahrungsmittel unseren Speiseplan,
wird der Körper übersäuert. Denn bei der Verdauung unserer Nahrung, vor
allem der tierischen Eiweiße, entstehen saure Stoffwechselprodukte, die
ausgeschieden werden müssen. Saure Stoffwechselprodukte benötigen
Basen, um mit ihnen neutrale Salze zu bilden, die über Lungen (durch
Abatmung von Kohlensäure), Nieren oder Haut „entsorgt“ werden können.
Die Säuren neutralisiert der Körper mit Hilfe der „Alkalireserve“, das
sind die zur Verfügung stehenden Vorräte an basischen Mineralien wie
Natrium, Kalium, Kalcium und Magnesium. Fehlen die Basen zur
Neutralisierung der Säuren und droht der Säurespiegel im Blut
anzusteigen, reagiert der Körper mit einem Notprogramm um den
lebenswichtigen pH-Wert des Blutes konstant zu halten: Die
überschüssigen Säuren werden zunächst ins Bindegewebe „abgeschoben“ und
„abgelagert“, mit zunehmender Übersäuerung aber auch in die
höherwertigen Organe. Diese Ablagerungen behindern die Versorgung der
Zellen, es kommt zu Erkrankungen.
Basenbildner
Obst (keine Konserven!), Dörrobst
Gemüse
(außer Spargel, Artischocken)
Blattsalate und Kräuter
Naturjoghurt und Molke
Soja und Tofu
Sojamilch, Mandelmus & -milch
Mineralwasser ohne Kohlensäure
Grün-, Rotbusch-, Lapachotee
| Säurenbildner Fleisch und Wurst
Geflügel und Wild
Fisch und Meeresfrüchte
Quark und Käse
Samen und Nüsse (außer Mandeln)
Getreide und deren Erzeugnisse
Brot, Brötchen, Torten, Eis usw.
Bohnenkaffee und Schwarzer Tee
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Eine Untersuchung unserer Lebensmittel auf ihre basen- oder
säurebildenden Eigenschaften ergab, dass sie entweder
säureüberschüssig, neutral oder basenüberschüssig sind. Sie werden
folglich in drei Gruppen eingeteilt, in
- Säurespender oder –bildner
- Basenspender oder –bildner
Dabei umfaßt der Begriff „Säuren“ zwei Gruppen von Nahrungsmitteln, die
völlig verschiedene Wirkungen entfalten, und zwar als dritte Gruppe
- anorganische Säuren
- organische Säuren
Die wichtigsten anorganischen Säuren sind die aus dem Eiweißabbau
stammenden Aminosäuren und eine Gruppe von Mineralsäuren wie Salzsäure,
Schwefelsäure, Phosphorsäure, Salpetersäure und die Harnsäure. Was der
Körper davon nicht braucht, kann er nur in Verbindung mit den basisch
wirkenden Mineralien ausscheiden. Er MUSS die Überschüsse und
Stoffwechselschlacken aber ausscheiden, weil sie sich sonst im Körper
ablagern und Krankheiten auslösen. Für die Ausscheidung sind deshalb
die basischen Mineralien Natrium, Kalium, Kalcium und Magnesium
unentbehrlich.
Die davon zu unterscheidenden organischen Säuren sind beispielsweise
die Frucht- und Milchsäuren. Diese Säuren schmecken zwar sauer, sie
unterliegen aber einem ganz anderen Stoffwechselweg als die
anorganischen Säuren.
Die Fruchtsäuren, die sich in allen Obstarten finden, werden durch den
Sauerstoff der Luft zu Kohlendioxyd (Kohlensäuregas) und Wasser
verbrannt. Die Kohlensäure wird ausgeatmet und das Wasser über die
Nieren ausgeschieden. Dabei werden die Basen (Natrium, Kalium, Kalcium
und Magnesium), die alle reichlich in den Früchten vorhanden sind, frei
und können dann helfen, anorganische Säuren zu neutralisieren, damit
sie ausgeschieden werden können.

Die Folgen einer Übersäuerung
Es ist nicht nur die falsche Zusammensetzung unserer Nahrung, vor allem
zuviel Eiweiß und Fett und zuwenig vollwertige Kohlenhydrate, die
uns krank macht. Wir holen uns diese Energielieferanten oftmals aus den
falschen Nahrungsmitteln, die außer Kalorien nichts zu bieten haben.
Denn unsere Körper benötigen neben diesen organischen Nährstoffen auch
anorganische Nahrungsbestandteile: die Mineralstoffe. Ihr Anteil im
menschlichen Körper beträgt 5% des Körpergewichts (ohne Wasser). Die
Bedeutung der Mineralstoffe für ein gesundes Zusammenspiel des ganzen
Organismus wurde in den letzten Jahren zunehmend erkannt. Gerade im
Zusammenhang mit dem Gleichgewicht der Säuren und Basen in unserem
Körper sind Mineralstoffe und Spurenelemente jedoch unentbehrlich.
Das Problem unserer Nahrung ist, dass der Anteil der Säurebildner
gestiegen ist, gleichzeitig jedoch die Fähigkeit des Organismus, diese
zu neutralisieren auch aufgrund des steigenden Nährstoffmangels, eben
gerade an basenbildenden Salzen, gesunken ist. Daneben beinflussen
Umweltgifte, Stress, Krankheit und die Einnahme von bestimmten
Medikamenten den Säure-Basen-Haushalt negativ. Durch einen zu hohen
Anteil an säurebildender Nahrung, die der Körper auf Dauer nicht
kompensiert, können eine Reihe von Stoffwechselabläufen entgleisen und
zur Einlagerung von Schlackenstoffen führen, die den Austausch von
wichtigen Nähr- und Wirkstoffen im Gewebe beeinträchtigen und z.B.
Gelenkbeschwerden, Migräne oder Magenbeschwerden begünstigen. Bei
langandauernder Über-säuerung findet dann eine regelrechte
Entmineralisierung bzw. ein Mineralienschwund der Knochen statt. Dem
Knochen wird nicht nur Kalzium entzogen, sondern auch Phosphor,
Magnesium, Zink und Kalium. Auch lagert der Körper Harnsäurekristalle
zusammen mit harnsauren Salzen in den gelenknahen Geweben ab, wo sie
dann zu den allgemein bekannten Beschwerden wie Rheuma und Gicht
führen. Auch den Venenwänden werden langsam die Kalziumvorräte
entzogen. Sie verlieren dadurch ihre Elastizität, dehnen sich und
werden brüchig wie ein alter Gummischlauch. Statt wie bei einer
gesunden Vene in gerader Strecke muss das Blut in einer Krampfader in
vielen Windungen fließen. Dadurch verlangsamt sich der gesamte
Blutkreislauf im venösen System (Gefahr der Venenentzündung bis zu
Lungenembolie).
Eine weitere Folge des Entzuges der Kalkverbindungen aus den
Gefäßwänden ist die Cholesterinablagerung. Wenn zum Schutz der
Gefässwände kein Kalzium mehr vorhanden ist, beginnt der Körper einen
Ersatzstoff, der ihm zur Verfügung steht, in den Blutgefässen
einzubauen, und zwar Cholesterin. Würde nicht das Cholesterin zur
Verfügung stehen, so ginge der Körper durch die Einwirkung der Säuren
auf die Blutgefässe schnell zu Grunde. Natürlich hat diese Verwendung
eines „Ersatzstoffes“ auf lange Sicht hin gesundheitliche Nachteile:
sie führt zu Blutdruckveränderungen, Herzinfarkt und Schlaganfall.
Außerdem verlieren, wenn der pH-Wert auf die saure Seite absinkt, die
weißen Blutkörperchen (unsere Giftpolizei im Körper) ihre Vitalität und
Infektionsherde breiten sich schnell aus. Das bedeutet wiederum
Verminderung bzw. Verlust der natürlichen Immunität gegen alle
Infektionskrankheiten.
Was ist der ph-Wert Die
Abkürzung pH steht für potentia hydrogenii, das aus dem Lateinischen
übersetzt soviel wie „Stärke des Wasserstoffs“ in einer Lösung
bedeutet. Die Stärke ist abhängig von der Fähigkeit oder Bereitschaft
(p) einer chemischen Verbindung, Wasserstoffionen (H) abzuspalten. Je
kleiner der pH-Wert desto stärker die Säure. Der pH-Wert eines Stoffes
kann sauer, neutral oder basisch sein. Die pH-Wert-Skala reicht von 0
bis 14. Ein pH-Wert über 7,0, also von 7,1 bis 14, entspricht dem
alkalischen Bereich. Ein pH-Wert unter 7,0, also von 1,0 bis 6,9
entspricht dem sauren Bereich. Beim Teilstrich 7 haben wir dann
schließlich den neutralen Bereich.
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Man kann die Schäden, die durch eine Säure-Einwirkung im Körper hervorgerufen werden, in 3 Gruppen zusammen fassen:
- Durch die Entmineralisierung wird Zahnkaries, Schädigung der
Blutgefässe, Altersknochenbrüchen, Leistenbrüchen, Bandscheibenschäden
etc. Vorschub geleistet;
- Durch die Ablagerung von Stoffen, die normalerweise ausgeschieden
werden, werden Rheuma, Arthritis und Gicht gefördert. Auch
Steinablagerungen in der Gallenblase, den Nieren, im Harnleiter, der
Harnblase sind die Folge. Der Verlust der Filtrationsfähigkeit der
Nieren ist Ausgangspunkt verschiedener Krankheiten.
- Mit der Übersäuerung verliert der Körper die Immunität gegen
Infektionskrankheiten, angefangen bei der simplen Erkältung bis zu
verschiedensten schweren Infektionen.
Wenn wir diese 3 Punkte betrachten, erkennen wir durch die Häufigkeit
der angeführten Körperschäden, dass unsere Lebensweise im wesentlichen
falsch sein muss. Sie führt als schwerwiegendste Folge durch die
Einlagerung säurehaltiger Schlackenstoffe in den Organismus zu einer
mehr oder weniger ausgeprägten Stoffwechselbelastung mit einer Vielzahl
an negativen Folgen einschließlich der Einschränkung unserer
Verdauungskraft.

Wie kann man eine Übersäuerung feststellen? Die
Körperzellen geben Säure- oder auch Basenüberschüss nach außen ab,
dieser wird über den Urin ausgeschieden. Um zu überprüfen, ob eine
Übersäuerung vorliegt, stehen mehrere Möglichkeiten zur Auswahl, doch
am einfachsten und schnellsten geht es mit pH-Indikatorstäbchen, die
mit Urin benetzt werden. Darauf kann man das Ergebnis dann ablesen und
mit einer Farbskala vergleichen. Es sei jedoch darauf hingewiesen, dass
die Kontrolle am besten mehrmals am Tag durchgeführt werden sollte, um
einen Durchschnittswert zu bestimmen.
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Gegenmaßnahmen
Sobald wir uns bewußt werden, dass unsere an Säure überschüssige
Ernährung für das Dilemma verschiedener Beschwerden und vor allem für
den Verlust unseres Wohlbefindens verantwortlich ist, können wir auch
etwas dagegen tun. Ein gesunder, mit allen Nähr-und Wirkstoffen
ausreichend versorgter Organismus vermag alle natürlichen
ernährungsbedingten und rhythmischen Schwankungen im Stoffwechsel
zwischen sauer und basisch durch zahlreiche Puffersysteme
auszugleichen. Aber es sind eben zu viele unserer bevorzugten
Lebensmittel Säurebildner. Im Gegensatz zu den versäuernden stehen die
basenüberschüssigen Nahrungsmittel. Sie enthalten die bereits erwähnten
notwendigen, basisch wirkenden Mineralien Natrium, Kalium, Kalcium und
Magnesium. Gerade die zentrale Bedeutung eines ausgeglichenen
Mineralstoffhaushalts für das einwandfreie Funktionieren des
Stoffwechsels findet allgemein noch viel zuwenig Beachtung.
Wollen wir unseren Säure-Basen-Haushalt in Ordnung bringen, ist der
wichtigste Schritt eine Ernährungsumstellung, bei der darauf geachtet
werden muss, möglichst viele basenbildende Nährstoffe zu sich zu nehmen.
Eine ausgewogene Nahrungsergänzung mit Vitaminen und Mineralstoffen
kann dabei helfen: sie greift regulierend in den Stoffwechsel ein, hält
den Säure-Basen-Haushalt im Gleichgewicht und führt unserem Körper
lebenswichtige Vitalstoffe zu, die wir täglich benötigen. Hier ist z.B.
ein hochwertiges Multi-Vitamin-Mineral-Präparat zu empfehlen: Es
enthält nicht nur die wichtigsten Vitamine, Mineralstoffe und
Antioxidantien in ausreichender Menge, sondern zusätzlich die für
unsere Gesundheit unentbehrlichen Sekundären Pflanzenstoffe,
verschiedene Greenfoods, energiespendende Nährstoffe, nicht zu
vergessen Enzyme, die die Aufnahme der Nährstoffe in den Stoffwechsel
fördern. Diese Nahrungsergänzung ist für jeden zu empfehlen, aber
besonders für diejenigen, die keine Zeit haben auf eine gesunde
Ernährung zu achten. Oder man sorgt zumindest für eine Versorgung
seines Körpers mit basisch wirkenden Mineralien. In diesem Falle eignet
sich ein hochdosierter Mineralstoff-Komplex mit Spurenelementen. Um
bestehende Beschwerden zu regulieren, die durch ein Ungleichgewicht der
Säuren und Basen im Körper entstanden sind, ist die Einnahme eines
Mineralstoff-Präparats oberstes Gebot. Sie bilden den Grundstein für
eine solide Gesundheit, indem sie für eine Aufrechterhaltung des
Säure-Basen-Gleichgewichts sorgen.
Die Säure-Basen-Regulierung und ihre Erfolge
Nachfolgende Fallbeispiele aus der Praxis eines Ernährungsberaters
sollen die Kraft einer Säure-Basen-Ernährung deutlich machen. Außerdem
zeigt sich, dass bei den unterschiedlichsten Beschwerden immer auch
eine Übersäuerung des Körpers in Betracht gezogen werden sollte.
Fallbeispiel 1:
Patientin, I. K., 47 Jahre.
Diagnosen:
Nahrungsmittelunverträglichkeiten, Verdauungsbeschwerden, Sodbrennen, starke Übersäuerung (Urin-pH-Tagesdurchschnitt 5,0-5,5).
Anmerkung:
Der Facharzt fand keinen Anhalt, der für eine klassische Allergie
sprach, auch eine Hefepilzerkrankung die oftmals mit
Nahrungsmittelunverträglichkeiten verbunden ist, konnte ausgeschlossen
werden.
Ernährungsberatung:
Die Kost welche viele denaturierte Lebensmittel enthielt, wurde
Säure-Basen-orientiert umgestellt und zusätzlich die Gabe einer
alkalischen Nahrungsergänzung auf Mineralstoffbasis empfohlen.
Resultate: Erste Erfolge stellten sich bereits nach wenigen Wochen ein,
später hatte die Patientin keine Beschwerden mehr und ihre
Nahrungsmittelunverträglichkeiten gingen mit der Zeit auch komplett weg.
Beibehalten hat Frau I. K. die alkalische Nahrungsergänzung bis heute, jedoch lediglich in einer Erhaltungsdosis.
Fallbeispiel 2:
Patientin G.M., 64 Jahre.
Diagnosen:
Therapieresistente Bindehautentzündung, Übersäuerung (Urin-pH-Werte zwischen 5,0-6,5).
Anmerkung:
Da die konservative Behandlung mit cortisonhaltigen Suspensionen und
Salben der Patientin keine dauerhafte Erleichterung brachte, wandte sie
sich der Naturheilkunde zu. Die naturheilkundliche Behandlung zeigte
(vor der Ernährungsumstellung) keinen anhaltenden Erfolg.
Ernährungsberatung:
Die Ernährung wurde der Säure-Basen-Balance des Körpers angeglichen.
Eingeschränkt wurde der Fleischverzehr, insbesondere Schweinefleisch,
da hier besonders viel Arachidonsäure (eine Fettsäure) enthalten ist,
die Entzündungsreaktionen im Körper besonders begünstigt. Der tägliche
Bedarf liegt etwa bei 0,1 mg, mit der üblichen Fleischkost werden aber
durchschnittlich Werte von 200-400 mg erreicht. Eine basische
Nahrungsergänzung wurde eingesetzt, u.a. auch Spirulina und Alfalfa.
Zur Leberentgiftung wurde zusätzlich ein Produkt mit
Mariendistelextrakt empfohlen, auch nahm die Patientin Beta Carotin,
mehrmals täglich ein.
Resultate:
Erst als sich die Stoffwechselsituation positiv änderte, zeigte die
naturheilkundliche Therapie Wirkung und die Heilpraktikerin setzte die
Behandlung mit Erfolg fort.

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