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Ausgabe 44 NWzG 08/2010 Langfristige Gewichtsreduktion durch gezielte Nährstoffgabe

 
   

Ausgabe 14 – 04/2001 | als PDF herunterladen | Printausgabe gratis

Themen in dieser Ausgabe:
Wie OPC Ihre Gesundheit schützt
Zinkmangel durch den Verzicht auf Rindfleisch

Zinkmangel durch den Verzicht auf Rindfleisch


Dieser Artikel befaßt sich mit schädlichen Zinkmangel durch Verzicht auf Rindfleisch und erklärt die Bedeutung und Wichtigkeit von Zink für unsere Gesundheit. Im ersten Teil dieser Ausgabe erfahren Sie mehr zu OPC (oligomeren Proanthocyadine), seiner Erforschung von Prof. Masquelier und seinen durch unzählige Studien belegte Wirkungsweise und Wirksamkeit als Super-Antioxidans.


Zinkmangel durch Verzicht auf Rindfleisch
Bei der Frage “Wie ernähre ich mich gesund?”  kommen viele von uns ins Grübeln und beschließen, den Konsum von Fleischprodukten zu reduzieren oder zumindest zu überdenken. Wenn Sie nicht gleich Vegetarier werden wollen, ist die beste Maßnahme, die man in diesen Zeiten treffen kann, Fleisch aus tiergerechter Haltung zu verzehren. Es kann nicht oft genug betont werden, dass die konventionelle Tierhaltung unter der Zuhilfenahme von Hormonen, Antibiotika und anderen Medikamenten funktioniert. Aber auch die Verfütterung von Tiermehl und den damit verbundenen Risiken für Tier und Mensch verleiden einem geradezu das Essen von Fleisch. Es ist nur allzu verständlich, dass sich das Essverhalten (insbesondere gegenüber Rindfleisch) deutlich verändert.

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Das Deutsche Institut für Ernährungsmedizin und Diätetik (Aachen), das im letzten Jahr an einer Gesundheitskonferenz zum Thema Zink in Stockholm teilgenommen hatte, hat sich ebenfalls aus aktuellem Anlass in der Pflicht gesehen, vor einer drohenden Unterversorgung mit dem essentiellen Spurenelement Zink zu warnen und den Forschungsstand zu verdeutlichen.
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Was hat es für Auswirkungen auf die Nährstoffversorgung,
wenn wir auf Rindfleisch verzichten?

Produkte vom Rind, in Form von Gehacktem, Rumpsteak oder Leber haben fast den höchsten Zinkgehalt, nur in Austern kann mehr Zink enthalten sein (z.B. geht man von 6-8 mg Zink pro 100 Gramm Kalbsleber und von mindestens 7 Gramm Zink pro 100 Gramm Austern aus). Da Zink auch z.B. in Weizenvollkorn, Linsen und Mais vorkommt, kann auch bei vegetarischer Ernährungsweise eine Zinkzufuhr gewährleistet sein, aber der entscheidende Vorteil tierischer Nahrungsmittel ist, dass das darin enthaltene Zink vom Körper besser verwertet wird. Die meisten pflanzlichen Nahrungsmittel sind zinkarm und haben den Nachteil, dass Inhaltsstoffe der Pflanze (z.B. Phytinsäure in Getreide) die Zinkaufnahme hemmen. Die Auslaugung der Böden und eine übertriebene Verarbeitung pflanzlicher Nahrungsmittel haben dieses Spurenelement zudem aus unseren Lebensmitteln größtenteils entfernt, und man kann sagen, dass schon vor dem Ausbruch der BSE-Krise die Zinkversorgung unzureichend war.
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Warum nun ist Zink so wichtig und was kann man tun, damit der Körper keinen Mangel daran hat?
Zink steuert die Bildung und Funktion von über 200 Enzymen in unserem Körper. Es gibt Enzymsysteme, die mit einem klaren Aktivitätsabfall auf einen Zinkmangel reagieren, was wiederum Auswirkungen auf den Säure-Basen-Haushalt oder die Eiweißverdauung haben kann. Zink stärkt (wie auch Vitamin C) die Abwehrkräfte bei Erkältungen und Infektionen und schützt als Antioxidans die Zellen vor den Schädigungen, die die Freien Radikale verursachen. Außerdem entfaltet es eine Schutzwirkung bei Schwermetall-Vergiftungen, die durch die Anhäufung von Umweltschadstoffen unsere Gesundheit zunehmend gefährden.
Bei der Behandlung von Unfruchtbarkeit wirkt Zink unterstützend, weil es auf den Stoffwechsel der Geschlechtshormone einwirkt, außerdem ist eine Zinktherapie angezeigt bei Prostataentzündungen und aufsteigenden Harnwegsinfektionen. Seit langem bekannt sind gute Erfahrungen mit Zinkverbänden und -pflastern, weil sie für eine verbesserte Wundheilung sorgen. Auf eine ausreichende Zinkzufuhr gerade nach Operationen ist zu achten, da sich die Zellen regenerieren müssen, denn auch der Auf- und Abbau von Nukleinsäuren (DNS/RNS) ist zinkabhängig. Die Folgen eines Mangelzustandes betreffen auch das zentrale Nervensystem, Depressionen und Psychosen sind für Zinkmangel mitverantwortlich, ebenfalls Haut- und Lebererkrankungen.

Die Deutsche Gesellschaft für Ernährung (DGE) empfiehlt Männern 15 mg und Frauen 12 mg als Tagesdosierung. Man beachte, dass diese Dosierung nur einem Zinkmangel vorbeugt, liegt bereits ein Zinkmangel vor oder gibt es eine durch Zinkmangel ausgelöste Erkrankung bzw. Schwäche in der Gesundheit, sollte die Zinkzufuhr erhöht sein. Amerikanische Nährstoffwissenschaftler wie Dr. Atkins, gehen mittlerweile von einer täglich benötigten Zinkmenge von mindestens 25 mg aus (laut Weltgesundheitsorganisation gilt diese Angabe auch für Schwangere und Stillende).

Den Angaben der DGE und anderen Organisationen sollte man insofern auch kritisch gegenüberstehen, da hier immer nur Angaben gemacht werden, die eine akute und kurzfristige Mangelerkrankung ausschließen sollen. Über den Nutzen, den ggf. höhere Dosierungen haben können, ist damit keine Aussage getroffen. Häufig ensteht bei dem Verbraucher das Bild, dass diese vorgeschlagenen Mengen eine Art Höchstgrenze darstellen, in Wahrheit sind es aber Mindestmengen, deren dauerhafte Unterschreitung gesundheitliche Risiken bergen können.

Zusammenfassend ist zu sagen, dass Zink gewissermaßen als Multitalent für viele Körpervorgänge verantwortlich ist und somit bei der Grundversorgung mit Nähr- und Vitalstoffen ein unabdingbarer Bestandteil ist.
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Weiteres Thema in dieser Ausgabe:

Wie OPC Ihre Gesundheit schützt


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