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Ausgabe 22 – 03/2003 | als PDF herunterladen | Printausgabe gratis
Themen in dieser Ausgabe: • NADH
NADH – Schwung, Energie Lebensfreude
 Dieser
Artikel befaßt sich mit dem CoEnzym 1 "NADH" und seinen Funktionen.
NADH ist die Abkürzung für Nicotinamid-Adenin-Dinukleotid Hydrogen.
NADH kann zu mehr Schwung, Energie und Lebensfreude beitragen.

Schwung, Energie und Lebensfreude durch NADH Einen
Großteil seines Lebens war Richard Madsen eine Leseratte, aber in
letzter Zeit konnte er nicht mehr als fünf Minuten lesen, ohne sein
Interesse zu verlieren. Er konnte sich einfach nicht konzentrieren.
Auch hatte er häufig Gedächtnislücken. Im Alter von 69 Jahren
verschlechterten sich Gedächtnis und Konzentration progressiv für einen
Zeitraum von vier Jahren. Ich konnte ihm nichts versprechen, aber ich
glaubte ich kannte eine Behandlung, die helfen konnte. Ich gab ihm
täglich 2,5 mg des natürlichen Coenzyms NADH. Er nahm eine Woche lang
täglich eine Tablette, die zweite Woche zwei Tabletten, dann drei
Tabletten in der dritten Woche. Etwas erstaunliches geschah!

Nach der
dritten Woche war Richard´s Fähigkeit, seine Aufmerksamkeit zu
fokussieren, plötzlich zurückgekommen! Nun konnte er eine Stunde oder
länger lesen und sich konzentrieren. Zusätzlich verbesserte sich seine
Energie und das Gedächtnis wurde signifikant besser. Ich konnte
meinen Augen kaum trauen! Ich bin ein Arzt – ein Wissenschaftler – ich
habe jedoch noch nie eine solch dramatische Verbesserung gesehen. Ich
wollte sicher sein, daß es NADH war, welches diese Veränderung
vorgerufen hatte, so verminderte ich Richards Dosis eine Woche lang.
Wie erwartet kehrte Richards Zustand wieder dahin zurück, wo er sich
vor der Behandlung befand. Als er wieder zur 3-Tablettendosierung
zurückkehrte, kamen auch Konzentration und Gedächtnisleistung wieder.
Freunde, ich hoffe sie können genauso wie ich sehen, welch
unglaubliches Potential in dieser natürlichen Substanz steckt.
(Robert Atkins, M.D.)
Birkmayers Entdeckung
Die Entdeckung von NADH und des “unglaublichen Potentials in dieser
natürlichen Substanz” ist eng mit der Geschichte der Familie Birkmayer
verbunden. Sie begann im Wien der Nachkriegszeit im Wiener
Hirnverletzten-Lazarett. Dort behandelte der junge Professor Walter
Birkmayer als Chefarzt über 3000 hirnverletzte Patienten. Durch seine
Beobachtungen erkannte er, wie sehr die Gesundung des Gehirns von einem
Gleichgewicht zwischen den sogenannten “Botenstoffen” (Neurotransmitter
oder auch Überträgersubstanzen) und den Rezeptoren (den Empfängern der
Reize) abhängt. Er entdeckte, dass eine Imbalance sich in einer ganzen
Reihe von krankhaften Verhaltensmustern oder Symptomen der Patienten
manifestiert. Seine darauffolgende Forschung mit Parkinson-Patienten in
den späteren 50er und 60er Jahren – wobei er L-Dopa, die Vorstufe des
Neurotransmitters Dopamin verwendete, führte zu einem
entscheidenden Durchbruch in der Neurologie.
Sein Sohn Georg D. Birkmayer wurde ebenfalls Arzt. Er setzte sich in
der Krebsforschung ein und führte die Arbeit seines Vaters mit einem
eigenen Beitrag zur Entwicklung von neurorehabilitiven Therapien fort.
Er erkannte als erster die Wichtigkeit von NADH in der Zellentwicklung
und Energieübertragung für alle Körperfunktionen und Organe. Er ist
medizinischer Direktor des Birkmayer Institutes für Parkinson-Therapie
in Wien, welches bereits tausende Patienten, die an Parkinson,
Alzheimer und Depression leiden, behandelt hat. Er ist Gründer und
Vorsitzender der Birkmayer Pharmaceuticals und der Birkmayer
Laboratories, ebenfalls in Wien.
Prof. Birkmayer ist der Autor von mehr als 150 Forschungspapieren und
mehr als 100 wissenschaftlichen Artikeln auf dem Gebiet der
Krebsdiagnose, der Neurochemie und der Neuropharmakologie in Verbindung
mit morbus Parkinson und morbus Alzheimer. Er ist Professor an der
Universität Graz, Österreich, und steht der Abteilung Neurochemie an
der MedizinischenChemie vor. Er ist auch Gastprofessor an der
Universität von Peking und Generalsekretär der Internationalen Akademie
für Tumor-Marker-Onkologie in New York. Er ist der europäische
Herausgeber des “Journal of Tumor Marker Oncology” und Mitglied des
Herausgeberkonsortiums des “Journal of Experimental and Clinical Cancer
Research” und einer Vielzahl anderer wissenschaftlicher Publikationen.
Er ist Mitglied vieler internationalen wissenschaftlichen
Gesellschaften wie z.B. der New Academy of Sciences und der American
Association of Cancer Research. Ebenso ist er Mitglied des American
College of Nutrition.
Vor allem aber beschäftigte er sich mit NADH. Ein Meilenstein in
der Entwicklung von NADH bedeutete die durch Professor Birkmayer 1993
ermöglichte erste und einzige stabile und absorbierbare orale Tablette.
Bis dahin hatte NADH nur intravenös verabreicht werden können. Seine
Innovation, welche durch weltweite Patente anerkannt ist, stellte NADH
der Öffentlichkeit als Nahrungsergänzung zur Verfügung.
Das Coenzym 1 und seine Funktion
NADH ist die Abkürzung für die biologische Substanz
Nicotinamid-Adenin-Dinukleotid. Das H steht für Hydrogen (Wasserstoff).
NADH kann als die biologische Form von Wasserstoff angesehen werden,
die mit dem in den Zellen vorhandenen Sauerstoff reagiert unter Bildung
von Wasser und Energie.
NADH wird auch als Coenzym 1 bezeichnet. Diese Bezeichnung signalisiert
die Bedeutung von NADH als wichtigstes Coenzym unseres Organismus. Für
das Aktivwerden der Enzyme sind die Coenzyme notwendige Faktoren.
Man kann Enzym und Coenzym mit einem Motor und dem Treibstoff
vergleichen. Das Enzym ist der Motor und der Treibstoff das Coenzym.
Ohne das Coenzym kann das Enzym nicht arbeiten. Das Fehlen eines
notwendigen Coenzyms wird demnach sofort den enzymatischen
Produktionsprozeß verlangsamen.
NADH ist das essentielle Coenzym für eine Vielzahl von Enzymen,
insbesondere von Dehydrogenasen. Mehr als 1000 Stoffwechselreaktionen
im menschlichen Organismus werden durch NADH gesteuert. Zu den
wichtigsten Funktionen von NADH zählen:
- Die Energieproduktion in jeder Zelle
- Die Reparatur von Zell- und DNA-Schäden
- Die Wirkung als sehr starkes Antioxidans
- Die Stimulation von Dopamin, Adrenalin und Noradrenalin
Ein Mangel an NADH macht sich in körperlicher oder geistiger Müdigkeit
bemerkbar. Ein Organismus mit einem NADH-Mangel ist somit vergleichbar
mit einem Auto, das keinen Treibstoff besitzt. Andererseits, je mehr
NADH der Zelle zur Verfügung steht, desto mehr Energie kann sie
produzieren.
Alle lebenden Zellen unseres Körpers benötigen Energie, um ihre Arbeit
erfüllen zu können. Muskeln benötigen Energie, damit sie sich bewegen
können. Das Gehirn benötigt Energie für ein funktionsfähiges Merk- und
Erinnerungsvermögen. Das Herz benötigt Energie, damit es seine
Pumpfunktion erfüllen kann. Die Lunge kann ohne Energie nicht atmen.
Die Fähigkeit zur Energieproduktion ist die Voraussetzung dafür, daß
eine Zelle überhaupt leben kann. Ohne Energie stirbt jede Zelle.
Folgende Nährstoffe benötigt eine lebende Zelle für die Erzeugung von Energie:
- Zucker aus der Nahrung
- Sauerstoff
- NADH, das Coenzym 1
In einem Prozess, der als Zellatmung bezeichnet wird und der in jeder
einzelnen Körperzelle abläuft, wird aus Glukose ein spezieller, für die
Zelle verwendbarer Treibstoff, nämlich NADH, produziert. Dieses
reagiert in einer Kaskade von Stoffwechselvorgängen mit Sauerstoff
unter Bildung von Wasser und Energie. Diese Energie wird als ATP
(Adenosin Triphosphat) in chemischer Form gespeichert.
NADH ist der natürliche Zugang zu Energie, Bewegung und Gesundheit.
NADH erhöht die Aktivität von Körper und Geist, verbessert Wachsamkeit,
Konzentration, Emotion, Hormonsekretion und fördert eine allgemeine
Stimmungsaufhellung. Es hilft die Arbeit der Gehirnzellen zu verbessern
und hält die Zellen länger am Leben. Je mehr NADH eine Zelle zur
Verfügung hat, desto mehr Energie kann sie produzieren. NADH ist für
jeden verfügbar, dessen Lebensstil erhöhte Energie, Vitalität und
geistige Aktivität erfordert. In diesem Sinne ist NADH als ein
Lifestyle-Produkt einzusetzen.
Aber das ist nur die eine Seite von NADH. Die andere Seite ist sein
gezielter Einsatz bei krankhaften körperlichen Verfassungen, die auf
einen Energieverlust der Zellen zurückzuführen sind.
NADH als Lifestyle-Produkt
In unserer heutigen Gesellschaft wird das Erbringen von Leistung von
jedem erwartet. Aus den unterschiedlichsten Gründen ist man aber nicht
immer in der Lage, die gestellten Erwartungen gleichbleibend gut zu
erfüllen. Bei Leistungsabfall wegen Schlafentzug, durch eine Reise oder
aber durch Schichtarbeit hat sich NADH als sehr hilfreich gezeigt.
NADH bei Schlafdefizit
Jetlag und Schlafentzug führen nicht nur zu Müdigkeit und depressiver
Stimmungslage, sondern vermindern nachweislich die Hirnleistung. An der
Georgetown Universität in Washington D.C. am Institut für
Neuropsychologie wurde eine Studie durchgeführt, welche die Wirksamkeit
der sublingualen Form von stabilisierten NADH als potentielles
Gegenmittel für Jetlag untersuchte. Zwei getrennte Gruppen von
Probanden flogen streng kontrolliert von San Diego über Phönix nach
Baltimore und überquerten so vier Zeitzonen. Während der Reise wurde
ihre Leistungsfähigkeit durch eine Reihe von standardisierten Tests
fünfmal in einem Zeitraum von 24 Stunden überprüft. Alle Probanden, die
NADH erhielten, zeigten in den kognitiven Tests und im
Schläfrigkeitsgrad bessere Werte als die Probanden, die Placebo
erhielten. Es wurde bewiesen, dass durch die Einnahme von sublingualen,
stabilisierten NADH die durch Jetlag induzierte Schläfrigkeit
signifikant reduziert und die verminderte Hirnleistung erhöht werden
kann. Das Wohlbefinden wird gesteigert.
Jetlag ist nur ein Modellfall für Schlafdefizit und für die Veränderung
des Tages- und Nachtrhythmus. Schichtarbeiter, Ärzte,
Krankenschwestern, Fernfahrer und Beschäftigte im Nachtdienst leiden
oft an einem Schlafdefizit. Deshalb wurde geprüft, ob NADH die durch
Schlafdefizit hervorgerufenen Beschwerden wie Müdigkeit,
Konzentrationsschwäche, geringere Aufmerksamkeit und verminderte
Hirnleistung beheben kann. An der Cornell Universität in New York wurde
kürzlich eine diesbezügliche Doppelblind-, placebokontrollierte Studie
beendet. Junge, gesunde Probanden wurden eine Nacht wachgehalten. Am
Abend davor und am Morgen danach wurden Computertests zur Prüfung der
Aufmerksamkeit, der Reaktionszeit und der optischen Wahrnehmung von
Figuren durchgeführt. Eine Nacht Schlafentzug führt zu einer
Verminderung der Aufmerksamkeit und der optischen Wahrnehmung und der
Fähigkeit, mathematische Probleme zu lösen. Auch die Reaktionszeit
verlangsamt sich. Wenn die Probanden NADH eine Stunde vor dem
Computertest am Morgen einnahmen, verbesserte sich die Aufmerksamkeit
und die Fähigkeit, mathematische Probleme zu lösen auf Werte, die
besser waren als am Abend davor. Auch die Reaktionszeit war unter NADH
signifikant kürzer als am Abend davor. Unter Placebo kam es bei den
Tests zu einer Verschlechterung der Ergebnisse gegenüber der am
Vorabend.
Daß NADH auch bei nicht vorhandener körperlichen Schwäche noch eine
Leistungssteigerung bewirken kann, wurde durch die folgenden Studien
bewiesen.
Zur Leistungssteigerung bei Athleten
Im Jahre 1995 wurde mit NADH eine Studie mit Radfahrern, die
internationale Rennen fahren, gemacht. Die Athleten nahmen einen Monat
lang eine Tablette Enada® 5 mg. Danach verbesserte sich die
Reaktionszeit sowie die Aufmerksamkeit und die geistige Schärfe. Bei
den meisten Athleten wurde auch eine erhöhte Sauerstoffkapazität
gemessen. Aufgrund dieser Studie wurde im Jahre 1999 am Institut für
Sportmedizin der Universität Freiburg in Deutschland eine
placebokontrollierte Doppelblindstudie durchgeführt.
Hochleistungsathleten erhielten Enada® 5mg Tabletten für einen Monat
lang als Nahrungsergänzung. Die Athleten verfügten unter Enada® über
eine höhere Sauerstoffkapazität und im Mittel über 7% mehr muskuläre
Energie. Das ernährungsphysiologisch wichtige Ergebnis dieser Studie
war eine Verbesserung der zellulären Energiebereitstellung.
Vor kurzem wurde eine Studie mit einer europäischen Fußball-Mannschaft
durchgeführt. Alle Spieler nahmen einen Monat lang Enada®5 mg.
Blutproben wurden vor und nach der vierwöchigen Behandlung genommen.
Der L-Dopa-Blutspiegel erhöhte sich bei allen Athleten zwischen 30 und
100%. L-Dopa wird unmittelbar in den Neurotransmitter Dopamin
umgewandelt. Dopamin ist zuständig für Muskelkraft, instinktive
Bewegungen und spontane Reaktionen (unter anderen). Alle, außer 3
Athleten, verbesserten ihre Noradrenalin-Spiegel. Noradrenalin
verbessert Wachsamkeit, Aufmerksamkeit, Konzentration und
Stresskapazität.
NADH als Wirkstoff gegen das Altern
Das Altern ist ein hochkomplexer biologischer Prozeß, verbunden mit
einer progressiven Abnahme in der Leistung von vielen, wenn nicht
allen, Organen im Körper. Wenn wir altern, verringern sich NADH und
Energie-Spiegel in unseren Zellen. Mit anderen Worten ist Altern
Verlust von Energie. Wenn die zelluläre Energie unter eine gewisse
Schwelle sinkt, stirbt die Zelle und das Gewebe degeneriert. Wie auch
immer, wenn die Energieproduktion in den Organen von älteren Leuten auf
demselben Spiegel wie dem von jüngeren Leuten gehalten werden kann,
kann dies dazu beitragen, daß man sich jünger und aktiver fühlt, als es
das biologische Alter anzeigen würde.
NADH
ist in jeder lebenden Zelle vorhanden. Den höchsten NADH-Gehalt weisen
Fleisch, Geflügel und Fisch auf. Gemüse, Obst oder andere pflanzliche
Nahrungsmittel haben einen viel geringeren NADH-Gehalt als Fleisch.
Vegetarier werden also leicht einen NADH-Mangel entwickeln.
Aber auch während des Kochens wird praktisch der gesamte NADH-Gehalt
zerstört. In rohen Lebensmitteln wird NADH durch die Magensäure
abgebaut. Tatsächlich nehmen wir also sehr wenig NADH über die Nahrung
zu uns, oft zu wenig. Eine zusätzliche Einnahme von NADH ist deshalb
sinnvoll. |
NADH spielt eine Schlüsselrolle in der Energieproduktion von allen
lebenden Zellen. Wenn die Zelle genug Energie hat, kann sie ihre Arbeit
effizienter leisten. Je mehr NADH eine Zelle zur Verfügung hat, desto
mehr Energie kann sie produzieren und desto länger wird sie am Leben
bleiben. Weniger zelluläre Energie heißt kürzeres Zell-Leben,
schnelleres Altern und potentiell früherer Zelltod. Je mehr NADH eine
Zelle zur Verfügung hat, desto besser funktioniert das
DNA-Reparatursystem, daß den Menschen vor degenerativen chronischen
Erkrankungen wie Arteriosklerose, Krebs, Diabetes, rheumatoider
Arthritis und Immundefiziten schützt. Weiteres Potential gegen das
Altern erhält NADH durch seine Eigenschaften als eines der stärksten
biologischen Antioxidantien. Aufgrund dieser Eigenschaft kann NADH
Schaden von Zellen abhalten, indem es Freie Radikale abfängt.
Therapeutischer Einsatz von NADH
Bei Erkrankungen des Gehirns
Am offensichtlichsten ist die Bedeutung von NADH für unser Gehirn. Denn
NADH stimuliert die Produktion körpereigener Neurotransmitter. Die
bekanntesten Neurotransmitter sind Adrenalin, seine Vorstufe
Noradrenalin und Dopamin. Diese Nervensignale übertragende Botenstoffe
haben viel mit unserer inneren Verfassung, Wachheit,
Konzentrationsfähigkeit, Gedächtnisleistung, aber auch seelischer
Ausgeglichenheit und positiver Grundstimmung zu tun. Wird die
Produktion dieser Neurotransmitter erhöht, verbessert sich die
kognitive Leistung.
Morbus Parkinson und Morbus Alzheimer
Niedrige Dopaminspiegel sind kennzeichnend für degenerative
Erkrankungen des Gehirns und des zentralen Nervensystems. Wie es z.B.
bei morbus Parkinson der Fall ist. Morbus Parkinson ist charakterisiert
von 3 Hauptsymptomen: Tremor (Zittern), Rigidität (Steifheit) und
Akinesia (Bewegungsunfähigkeit). Die organische Ursache dieser
Krankheit liegt im Gehirn. Bestimmte Abschnitte im Großhirn, genannt
schwarze Substanz (substanzia nigra) degenerieren. Erste Symptome von
morbus Parkinson werden beobachtet, wenn 50% dieser Abschnitte
irreversibel geschädigt sind. Diese Schädigung verursacht ein Defizit
an einer der wichtigsten Botenstoffe des Zentralnervensystems, nämlich
Dopamin.
Auch bei Dementia und morbus Alzheimer hat sich NADH als sehr hilfreich
erwiesen. Das klinische Profil der Dementia besteht aus a)
Gedächtnisverlust, b) Verschlechterung der intelektuellen Funktionen
und c) Beeinträchtigung der Aktivitäten des täglichen Lebens. Die
bekannteste Form einer Dementia ist morbus Alzheimer, von der nahezu 5%
der Bevölkerung über 65 Jahre betroffen ist.
Der überzeugendste Beweis, dass NADH die Dopamin-Produktion stimuliert,
kommt von einer Studie an Parkinson- und Alzheimer-Patienten. Mehr als
80% dieser Patienten zeigten eine positive klinische Wirkung in Bezug
auf ihre kognitiven Fähigkeiten. Die Beobachtungen bei
Parkinson-Patienten wurden durch eine Doppelblind-Studie an einer
Universitätsklinik in Deutschland bestätigt. Die Forscher entdeckten,
dass sich nicht nur die Behinderung der Patienten verbessserte, sondern
auch dass sich ihre L-Dopa und Dopamin-Spiegel signifikant erhöhten.
Zusammenfassend gesagt stimuliert NADH die Produktion der
Neurotransmitter Dopamin und Noradrenalin und auch die Aktivität des
Enzyms Tyrosinhydroxylase, welches ein sogenanntes “Gedächtnismolekül”
ist.
Depression
Depression ist eine neuropsychatrische Störung, welche das Benehmen,
die geistige Aktivität, allgemeine Launen und viele andere
Eigenschaften, welche für ein normales aktives Leben wichtig
sind, stört. Ein Ungleichgewicht der Neurotransmitter, besonders
Adrenalin, Dopamin, Serotonin und ihre Metaboliten spielen eine Rolle
in der Entwicklung von Depressionssymptomen. Niedrige Werte gerade von
Noradrenalin und Dopamin, die entscheidend für das Wohlgefühl sind,
können zu depressiven Verstimmungen führen. NADH regt die Herstellung
von Noradrenalin und Dopamin an, die für Wachheit, Konzentration und
mentaler Aktivität entscheidend sind. Bei einer Studie von 1992 zeigten
sich 93% der 205 depressiven Patienten nach 310 Tagen beschwerdefrei.
Chronische Müdigkeit
Allen, die sich mit chronischer Müdigkeit herumschlagen, die unter
dauerndem Energiemangel leiden und sich dadurch auch oft depressiv
fühlen, kann NADH helfen, ihr Leiden innerhalb weniger Wochen
loszuwerden. Das belegt eine Studie der Georgetown-Universität in
Washington D.C., die 1999 in der amerikanischen wissenschaftlichen
Zeitschrift “Annals of Allergy, Asthma and Immunology” veröffentlicht
wurde. Sie zeigt: Müdigkeit, ja selbst die gefürchtete und immer mehr
um sich greifende Chronische Müdigkeit, ist genau wie Energiemangel und
Depression heilbar. Ein Forschungsteam der Georgetown University School
of Medicine gab zwei Gruppen von jeweils 26 Frauen und Männern mit
Chronischem Müdigkeitssyndrom vier Wochen lang kleine, weiße Tabletten.
Die eine Gruppe bekam täglich 10 mg des Coenzyms NADH, die andere
lediglich Zucker. Es zeigte sich: Die Gruppe, die NADH bekam, wurde in
kurzer Zeit aktiver und überwand das Leiden, das Körper und Seele
bleiern schwer macht. Zusätzlich verschwanden bei allen NADH-Patienten
sämtliche Leistungstiefs und depressiven Verstimmungen. Das zeigt so
eindrucksvoll wie bislang nicht für möglich gehalten, daß die Substanz
NADH das derzeit erfolgreichste Mittel zur Aktivierung der körperlichen
Leistungsfähigkeit ist. Und zwar auch dann, wenn die Leistungsfähigkeit
bereits den absoluten Tiefpunkt erreicht hat.
Zusammenfassung
Die Einnahme von NADH sorgt dafür, daß ein Defizit im
Energiehaushalt unseres Körpers ausgeglichen werden kann. NADH steht
durch Prof. Birkmayer nun jedem zur Verfügung, dessen Lebensstil
erhöhte Energie, Vitalität und geistige Klarheit erfordert. Mit anderen
Worten, es ist nicht nur hilfreich für Patienten mit Chronischer
Müdigkeit, morbus Alzheimer, morbus Parkinson oder Depressionen,
sondern auch für jeden normalen gesunden Menschen, dessen Lebensstil
mehr Energie erfordert. Sogar Hochleistungssportler können
nachgewiesenermaßen vom energiebringenden Potential von NADH
profitieren.
Umfangreiche toxikologische Studien wurden betrieben, um die Sicherheit
von NADH zu demonstrieren. In der Tat wird NADH als so sicher
angesehen, daß individuelle Dosen ohne Rücksicht auf Alter,
individuelle Gesundheit und individuelle Bedürfnisse maßgeschneidert
werden können.
Während der zahlreichen Studien mit NADH und hundert freiwilligen
Probanden wurden weder Nebenwirkungen noch Wechselwirkungen mit anderen
Präparaten beobachtet.


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